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Museen online

Hier finden Sie eine Sammlung von "echten" Online-Museen (die es nur im Internet gibt) neben Museen, die einige Exponate präsentieren, ihre Öffnungszeiten, Anfahrtsskizze und anderes Nützliches mitteilen.


Allgemeines

... präsentiert die Highlights der Sammlung „Karlsruher Türkenbeute“ im Badischen Landesmuseum mit interaktiven 3D- und Zoom-Aufnahmen. Diese neuartigen Einblicke in das osmanische Kunsthandwerk ergänzen die „Themenreisen“ und die Artikel zu „Kunst und Kultur“ mit Informationen über Geschichte, Kunst, Kulturgeschichte der Osmanen und deren Begegnung mit Europa. Weiterführendes Wissen – aktuelle Nachrichten, ein Downloadservice sowie ein Archiv mit Materialien der Website – Foren und ein Chat laden zur lebendigen Auseinandersetzung mit dem Virtuellen Museum und zum Meinungsaustausch mit anderen Besuchern ein.

Das Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST), das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin und das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (HdG) in Bonn präsentieren gemeinsam im Internet deutsche Geschichte von 1900 bis zur Gegenwart: Beim virtuellen Gang durch das 20. Jahrhundert werden 3D-Animationen (VRML) sowie Film- und Tondokumente mit den musealen Objektbeständen und Informationstexten (HTML) verknüpft und vermitteln so ein umfassendes Bild von Geschichte. Unterstützt wird das Projekt LeMO mit seinen breitbandigen multimedialen Anwendungen für das Internet durch den Verein zur Förderung eines deutschen Forschungsnetzes e.V. (DFN) mit Mitteln der Deutschen Telekom Berkom GmbH. Das Folgeprojekt LeMO+ wird vom DFN mit Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

Das Museumsportal "WebMuseen.de" ist Teil der Virtual Library Museen Deutschland des Internationalen Museumsrates (ICOM) und finanziert sich ausschließlich aus Werbeaufträgen von Museen und Museumsfirmen (kommt also ohne öffentlichen Zuschuß aus).

Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur (Die Industriedenkmalstiftung) ist 1995 aus einer gemeinsamen Initiative des Landes NRW und der RAG Aktiengesellschaft entstanden. Mit ihrer Gründung ist ein bundesweit neuer Weg eingeschlagen worden, um Zeugen des Industriezeitalters zu sichern. Der Zweck der Stiftung ist es, die ihr übertragenen Industriedenkmale zu schützen und zu erhalten, sinnvoll zu nutzen, wissenschaftlich zu erforschen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Haus der Geschichte will Geschichte als Erlebnis präsentieren - besucherfreundlich und unterhaltsam. Das Bekenntnis zur historischen Bedeutung des ersten stabilen freiheitlichen Staates in Deutschland war ein wesentliches Motiv für die Gründung dieses neuen Museums: Geschichtliche Entwicklungen und demokratische Traditionen der Bundesrepublik Deutschland sollen einer breiten Öffentlichkeit im In- und Ausland transparent gemacht sowie Verständnis und Verantwortung für den demokratischen Staat gefördert werden.

Aus der Satzung des Deutschen Museums:

§2.1 "Das Deutsche Museum verfolgt den Zweck, die historische Entwicklung der Naturwissenschaft, der Technik und der Industrie zu erforschen, deren Wechselwirkung und kulturelle Bedeutung zu zeigen und ihre wichtigsten Stufen durch belehrende und anregende Darstellungen, insbesondere aber durch hervorragende und typische Meisterwerke, zu veranschaulichen und zu dokumentieren."

Die Virtual Library Museen bündelt als Teil der Virtual Library Museums Pages des ICOM sowie als Abteilung Museologie der WWW-Virtual Library Deutschland des W3C museumsspezifische Online-Ressourcen im deutschsprachigen Raum. Die verschiedenen Sektionen werden von fachlich ausgewiesenen RedakteurInnen betreut. Im Bereich Ausstellungsbesprechungen und Literaturrezensionen kooperiert die VL Museen u.a. eng mit H-Soz-u-Kult und H-ArtHist sowie mit H-MUSEUM. Die VL Museen ist Kooperationspartner des Deutschen Museumsbundes.

Als Interessenvertreter von über 400 Museen und Sammlungen sieht sich der Hessische Museumsverband in der Mitverantwortung für die Zukunft eines wichtigen Teils der Kulturlandschaft im Bundesland Hessen. Er arbeitet dabei eng mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie mit den Trägervereinen der Museen zusammen.

Wer einen Überblick über die Geschichte der Videospiele und der Heimcomputer sucht, ist im 8bit-museum gut auf gehoben.

Dieses virtuelle Museum ist ein privates Angebot von Stephan Slabihoud, der auf mehren tausend Seiten Texte und Bilder zusammengetragen hat.

Ein breites Spektrum an Materialien zur Industriegeschichte des Saarlandes im Allgemeinen und der Eisen- und Stahlproduktion in der Völklinger Hütte im Besonderen. Die Texte sind nur bedingt verallgemeinernd. Anbieter ist die Fachrichtung Informationswissenschaft der Universität des Saarlandes.

Das Grimme-Preis-gekrönte Projekt des ORB, das 1999 aus Anlass des 10. Jahrestages des Mauerfalls realisiert wurde, stellt ein ungeheueres Materialdepot zu der Entwicklung zwischen Oktober 1989 und März 1900 dar.

Ausgehend von der großen Fernsehproduktion baute der ORB die "Chronik der Wende" zu einem ehrgeizigen trimedialen Projekt aus. Eine tägliche Radiochronik auf Antenne Brandenburg und auf Radio EINS sowie zahlreiche Sondersendungen begleiteten die Fernsehdokumentation. Dazu entwickelte das Team von Chronik-der-Wende.de diesen Webauftritt, das größte Archiv zum Thema Wende im WWW. (Selbstdarstellung)

Dokumente in Form von Texten, Tönen, Bildern, Sozio-Umfragen , Zeitzeugenberichten , ein Lexikon, eine umfangreiche Radio und Fernseh-Chronik sind auf einer in ihrer grafischen Gestaltung vorbildlichen Web-Seite leicht und über unterschiedliche Zugänge erschließbar.

Die Archivierung von Chats und anderen Diskussion aus der Zeit der Ausstrahlung bieten weitere Materialien, die Einblicke in deutsche Befindlichkeiten im Jahr 10 nach der Wende geben.

Auf der privaten , aber mittlerweile millionenfach genutzten Seite für Kinder im Vor- und Grundschulalter finden sich sehr interessante Texte, Bilder Grafiken , Landkarten, Spiele und anderes mehr zu geschichtlichen Themen des Primarunterrichts.

Das Projekt des Mitteldeutschen Rundfunks umfasst die Geschichte von 500 u.Z. bis zur Gegenwart. Seit 1996 werden Sendungen in Hörfunk und Fernsehen präsentiert und Informationen im Netz zur Verfügung gestellt. Das Online-Archiv bietet eine breite Palette an Text- und Bildmaterialien.

50 Jahre deutsche Frage in Karikaturen des Hauses der Geschichte

In 2 mal 50 Karikaturen illustriert das Haus der Geschichte 50 Jahre deutsche Geschichte. Die Produkte der west- und ostdeutschen Zeichner sind jeweils paarweise chronologisch geordnet und mit kurzen Erläuterungen des jeweiligen historischen Kontextes und einigen biografischen Notizen versehen

Kein Museum in engeren Sinne, sondern ein digitaler Atlas zur deutschen Geschichte ist das Angebot des INSTITUTS FÜR EUROPÄISCHE GESCHICHTE der UNIVERSITÄT MAINZ

Hier werden digitale Grundkarten von hoher Qualität zur deutschen Geschichte von 1812 bis zum Beginn des 2. Weltkrieges kostenlos bereitgestellt, und zwar zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verkehr. Es handelt sich durchweg um neue, computergestützt erarbeitete Karten, die von Historikern konzipiert bzw. wissenschaftlich betreut und von einem Kartographen manuell digitalisiert worden sind. Eingescanntes Material wird nicht verwendet

Die Karten werden in unterschiedlichen Formaten angeboten (GIF, PS, PDF) wodurch sowohl für die Betrachtung am Bildschirm, die digitale Weiterverarbeitung und den Papierausdruck sinnvoll Ausgangsbedingungen vorhanden sind.

Diese Seite ist einer privaten Initiative zu verdanken, die einen Überblick über die Industriekultur im Ruhrgebiet in den letzten beiden Jahrhunderten vermittelt.

Thematische Schwerpunkte sind Hüttenwerke, Zechen, Kokereien sowie grundlegende Informationen zur Technik der Schwerindustrie.

„Es erwarten Sie u. a. Hintergrundinformationen und viele Bilder zu wichtigen Industriedenkmälern, wie z. B. der ehemaligen Thyssen Hütte im Landschaftspark Duisburg Nord, der Zeche und Kokerei Zollverein in Essen-Katernberg, der Henrichshütte in Hattingen, der Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen oder dem Schiffshebewerk in Henrichenburg. Diese und weitere Industriedenkmale sind Thema bei industriedenkmal.de.“ (Selbstdarstellung)

Einen interessanten, wenn auch thematisch abseitigen Ansatz verfolgt das in seinem Design realen Vorbilden nachempfundene Legendenmuseum, das es sich zum Ziel gesetzt hat Legenden aus Deutschland zu sammeln zu bewahren und zu erforschen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten konzentriert sich z.Z. auf Mecklenburg-Vorpommern, soll aber auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. Wenn letzteres in der Qualität des bereits vorliegenden realisiert werden sollte, würde man einen wunderbaren Fundus zur Auseinandersetzung mit dem Alltagglauben und damit der Alltags und Kulturgeschichte vormoderner Gesellschaften gewinnen.

Dieser Internetauftritt kann als eines der Vorzeigeprojekte zum Thema virtuelles Museum angesehen werden. Umfangreiche, gut erschlossene und strukturierte Materialien vermitteln wesentliche Kenntnisse über die Geschichte des Geldes.

Die Entstehung des Moneymuseums geht auf Dr. Jürg Conzett der 1998 nach einer Möglichkeit suchte, seine wachsende Münzsammlung der Allgemeinheit zugänglich zu machen, und deshalb beschließt, ein virtuelles Museum für Geld- und Währungsgeschichte ins Web zu stellen. Die private Sammlung wurde mittlerweile in eine Stiftung ( » http://www.sunflower.ch /) überführt, die auch der Betreiber des Museums ist.

Von der Antike bis zur Neuzeit werden umfangreiche Münzkataloge, qualitativ hochwertige Karten und ausführliche Texte, die anschauliche historische Einordnungen ermöglichen, geboten.

Man kann sich führen lassen oder eigene Erkundungen vornehmen. Entspannungsmöglichkeiten nach langen Rundgängen etwa in der Form eines (virtuellen) Cafes oder eines Münzenquiz laden zum Verweilen ein.

Ausführliche Literaturhinweise, Münzkataloge (eher für Numismatiker), und interessante Links runden das positive Bild ab.

In dieser Sammlung des Deutschen Historischen Museums, Berlin finden Sie Politikerreden aus der Zeit der Weimarer Republik in Manuskriptform, teilweise ergänzt durch Audiomitschnitte.

Das Washingtoner United States Holocaust Memorial Museum bietet vielfältige Materialien zu den verschiedenen Aspekten des Holocaust.

Besonders lohnenswert ist das Holocaust Learning Center, das zu zentralen Themenfeldern (englisch sprachige) Einführungstexte bietet.

Des Weiteren finden sich hier Bilder, Videos und Karten von einer insgesamt guten Qualität. Abbildungen von historischen Dokumenten sind allerdings in einem zumeist unlesbaren Maßstab.

Die Darstellung lässt die amerikanische Sichtweise immer wieder durch scheinen, was etwa dort sichtbar wird, wo die nichtjüdischen Widerstandsgruppen vorgestellt werden: Gruppen aus dem sozialdemokratischen oder kommunistischen Umfeld tauchen nur am Rande auf.

Diese Ressource ist weniger ein „geschlossenes“ virtuelles Museum, als ein Informationsportal zum Thema Preußen. „Sie finden hier kommentierte Links zu wissenschaftlichen und nicht wissenschaftlichen Informationen zur preußischen Geschichte und der Erforschung Preußens in unserer Gegenwart. Sie finden Fotos und Faksimiles, Zugang zu Originalen und Aufsätzen, zu Biographien und Porträts, zu Literaturhinweisen und zu realen Adressen und vielem mehr.“ (Selbstdarstellung)

Historisch umfasst dieses Angebot die Zeit von der Herrschaft der brandenburgischen Markgrafen aus dem Geschlecht der Askanier (12.Jh.) bis zur Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands und der durch die Siegermächte des 2. Weltkrieges verfügte Auflösung Preußens.

Informations- und Kommunikationsportal zu Preußen im Internet

Das Virtuelle Museum Preußen ist eine private, nicht kommerzielle Initiative, die z.T. auf wahre Schätze aufmerksam macht, die die unterschiedlichsten Facetten der preußisch-deutschen Geschichte mit Hilfe der unterschiedlichsten Quellen und Darstellungen beleuchtet.

Die Portal-Seite weiß nicht nur durch ein klares WEB-Design, sondern auch durch eine unmittelbar verständliche inhaltliche Gliederung zu überzeugen.

Das Projekt Zeitenwende wurde vom SWR 2 in den Jahren 1999/2000 realistisiert. An der Jahrhundert-/Jahrtausendwende wollte der Sender von seinen HörerInnen folgendes wissen:

„Wir schreiben bereits das dritte Jahrtausend - ein bewegtes Jahrhundert ging zu Ende. Was ist in diesem 20. Jahrhundert alles geschehen, und wie könnte die Zukunft aussehen?

Dies möchten wir gerne von Ihnen ganz persönlich wissen: Wo waren Sie, als der erste Mensch auf dem Mond landete? Wie erlebten Sie das Ende des zweiten Weltkriegs? Sind Sie bei den Studentenrevolten Ende der Sechziger auf die Straße gegangen oder haben Sie bei den Friedensdemonstrationen der Achtziger "Schwerter zu Pflugscharen" umgeschmiedet? Aber auch das ganz Alltägliche interessiert uns: Sind Sie oft umgezogen, und wie haben Sie gewohnt? Wohin ging Ihr erster Urlaub? Was haben Sie in der Schule gelernt, wie haben Sie zu Ihrem Beruf gefunden?“ (SWR-Text)

Das Ergebnis dieses Versuchs ist ein breites Spektrum von Zeitzeugenberichten, die nach Jahrzehnten geordnet, äußerst interessante Einblicke in die Alltagsgeschichte des 20. Jahrhunderts ermöglichen.

Parallel hierzu fand 52teilige Sendereihe des SWR statt, in der es um die „schönen, aber auch an die ernsten Seiten der deutschen Geschichte (geht). Im Mittelpunkt steht der Wandel der Alltagswelt, der Wechsel von Zeitgeist und Lebensstilen.“

Informationen zu aktuellen Ausstellungen und zu den Sammlungen des Museums. In der Bild- und Objektdatenbank ist die Online-Recherche möglich.

Eine interessante Ausstellung

Das ZAM ist eine - auf der Welt einzigartige - Vereinigung mehrerer außergewöhnlicher Museen unter einem Dach. Auf 500 qm Fläche sind 7 kulturgeschichtliche Spezialmuseen untergebracht. Jedes der Museen ist wiederum das erste seiner Art auf der Welt. Zusätzlich finden kulturgeschichtliche Sonderausstellungen statt, welche auch jeweils außergewöhnlichen Themen gewidmet sind.

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