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Wo ist der Haken an der Sache?

Ich habe behauptet:
"Die eierlegende Wollmilchsau des Mathematikunterrichts".

Wo ist der Haken?

Es gibt drei Probleme:

1. Wenn die Schülerinnen und Schüler zuhause arbeiten wollen (oder sollen), muss OpenOffice bzw. LibreOffice installiert werden. Das ist ohnehin sinnvoll, denn die OpenOffice Suite kann Alles, was die Kaufversion von Microsoft kann. Das Problem ist die Umstellung der Makrosicherheit. Die muss so geändert werden, dass Makros zugelassen werden. Dies muss nach der Installation von OpenOffice (oder LibreOffice) einmal gemacht werden, sonst funktioniert der Rechentrainer nicht. Es gibt hier eine bebilderte Anleitung, leider scheinen damit viele Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern überfordert und benötigen eine individuelle Beratung.

2.Downloadfallen. Häufig haben die Schüler OpenOffice schon auf ihrem Computer installiert. Bei vielen genügt auch der Hinweis, dass man das Programmpaket aus dem Internet kostenlos downloaden kann. Leider gibt es im Internet aber immer wieder Anbieter, die Umleitungen einrichten und versuchen, die Daten der Schüler zu erfragen und Geld zu kassieren. Diese Angebote erkennt man häufig daran, dass sie den Download bei Google als „kostenlos“ anbieten. Leider haben diese Anbieter häufig vertrauenswürdige Adressen (z.B. www.openoffice.de). Der richtige Name lautet „Apache OpenOffice“. Auch hier kommt im Laufe des Downloads die Bitte, etwas zu spenden, dies kann man aber einfach ignorieren.

3. Der Rechentrainer ist so aufgebaut, dass die Schülerinnen und Schüler alles Gelernte in regelmäßiger Folge wiederholen und dabei auch die Themen angehen, die sie nicht so gut - oder gar nicht - können. Dazu gibt es für die meisten Aufgaben eine individuell abgestimmte Hilfestellung, oder man kann sich die Lösung anzeigen lassen und daraus lernen, wie es geht. Und wo ist hier das Problem? Man muss die Schüler motivieren, eben diese Aufgaben auch anzugehen. Möglichst benutzt man dazu hin und wieder eine Stunde seines Mathematikunterrichts und leitet die Schülerinnen und Schüler hier an.

Der USB Stick:

Und dann kann es noch sein, dass auf dem heimischen Computer kein OpenOffice (oder LibreOffice)  installiert werden kann - oder nicht installiert werden darf. In diesem Fall kann man OpenOffice auch auf einem USB-Stick installieren und von ihm aus mit dem Rechentrainer arbeiten.
(Das Arbeiten ist damit aber langsamer als mit einem installierten oO!)

Ich habe dazu schon eine Installationsdatei mit OpenOffice mit geänderter Makroeinstellung vorbereitet. Diese kann hier heruntergeladen werden. Nach dem Herunterladen muss die Datei dann auf einen USB entpackt (entzippt) werden (1GB reicht).

Zusätzlich muss natürlich noch der persönliche Rechentrainer "Rechentrainer Vorname Nachname.ods" auf den Stick geladen oder angelegt werden.

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