Grundlagen

Auf einen wesentlichen Aspekt der Medienkonzeptentwicklung geht diese Handreichung nun ein: die Entwicklung eines Fortbildungskonzeptes. Dieses kann jedoch immer nur als ein  Bestandteil des Gesamtentwicklungsprozesses betrachtet werden, in den es integriert ist.

Die obige Abbildung verdeutlicht hierbei die zyklische Vorgehensweise bei der Konzepterstellung. Zunächst einmal steht auch hier die Ermittlung des gegenwärtigen Zustands an erster Stelle. Welche Kenntnisse besitzen die Kolleginnen und Kollegen? Welchen Bedarf an Fortbildung melden sie an? Wo sieht die Schulleitung den Bedarf an Fortbildung des Kollegiums?

Ist auf diese Weise auch der Bedarf an Fortbildung ermittelt, werden in einer Arbeitsgruppe oder innerhalb der Fachschaften Ziele formuliert, die auch Teilziele / Etappenziele beinhalten sollen. Diese werden schriftlich festgehalten und mit einem Datum versehen, wann sie jeweils erreicht werden sollen. Dadurch gewinnt das Projekt an Transparenz, und der Erfolg (oder Nichterfolg) lässt sich unmittelbar von allen Beteiligten erkennen, so dass rechtzeitig eingeschritten werden kann.  

Die Ziele stellen auch die Grundlage dar für die Entwicklung eines „Fahrplans“, der kleinschrittig den Weg kennzeichnet, der bis zur Erreichung eines Etappenziels beschritten werden muss. Die Umsetzung des Konzeptes schließt die Organisation von Fortbildungen mit der gesamten zusammenhängenden Logistik ein. Dabei wird nicht nur jede einzelne Veranstaltung evaluiert, sondern auch (abschließend) das zugrunde liegende Konzept.

Der Aspekt Support beinhaltet auch hier Gedanken hinsichtlich einer Unterstützung zum Beispiel bei der Organisation, Durchführung oder Gewinnung von Referenten.

Diese Handreichung geht nachfolgend auf die oben skizzierten Aspekte ein und vermittelt  den Lesern anhand von zu bearbeitenden Fragebögen erste Grundlagen hinsichtlich der Entwicklung eines Fortbildungskonzeptes.