Pädagogische Netzwerklösungen

Warum pädagogische Netzwerklösungen an Schulen?

Mit dem Einzug lokaler Netzwerke in den Schulen und deren Anbindung an das Internet erhebt sich für jede Schule die Frage, wie diese Netzwerke in ihrer logischen Struktur (Benutzer, Rechte, Freigaben…) den spezifischen Schulbedingungen angepasst werden können. Die Überlegung, eine in Firmen erprobte Netzwerkphilosophie auf ein schulisches Netzwerk zu übertragen, bereitet schon aufgrund der starken Fluktuation der Benutzer (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer) erhebliche Administrationsprobleme.

Hinzu kommt, dass im pädagogischen Lernbetrieb ein komplett anderes Nutzerverhalten die Regel ist: Während in Firmen zumeist die Regel „Ein Computerarbeitsplatz - ein Mitarbeiter“ gilt, arbeiten an Schulen oftmals zwei (manchmal sogar mehr) Schüler an einem Gerät und PC-Nutzergruppen (Klassen, Kurse) wechseln vielerorts vier bis sieben Mal am Tag.

Mit einer einfachen Dateispeicherung auf einem für alle zugänglichen Netzlaufwerk ist es im Unterricht nicht getan - vielmehr wird das Netz erheblich stärker beansprucht durch Tauschlaufwerke, Vorlagenverzeichnisse, eigene passwortgeschützte private Homeverzeichnisse, Video- und Steuerungszugriffe zwischen Lehrer- und SchülerPC-, Präsentationen, spezielle Test-/Klausursituationen usw.

Computerunterricht soll attraktiv gestaltet werden können - ohne zeitaufwändige Vorbereitungen der Lehrerinnen und Lehrer und ohne permanenten Hilfeeinsatz eines schulischen IT-Beauftragten. Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass für die Durchführung eines attraktiven und effektiven Unterrichts mit neuen Medien pädagogische Benutzersysteme überaus geeignet sein können. Die Unterrichtenden werden weitgehend von technischen Einzelheiten entlastet und die vielfältigen Möglichkeiten des Computerunterrichts werden allen Beteiligten komplikationslos zur Verfügung gestellt.

Hochverfügbarkeit ist für diese Einrichtungen umso wichtiger, als es sich kein IT-Beauftragter einer Schule leisten kann, mehrmals am Tag „nach dem Rechten“ zu sehen. (Auch nur kurzfristige) Ausfälle der Computereinrichtungen betreffen stets nicht nur einen oder wenige Firmenangehörige, sondern in der Regel gleich eine ganze Reihe von Klassen/ Lerngruppen und deren gesamte Unterrichtsorganisation.

Schulen brauchen also pädagogische IT-Netze, die

  • hochverfügbar und stabil leicht zu warten
  • dem Unterrichtsalltag angepasst
  • unkompliziert handhabbar und
  • schnell erlernbar

sind.

Zu Ihrer Orientierung finden Sie hier eine TABELLE, die anhand pädagogisch-technischer Entscheidungskriterien Landeslösungen, sowie länderübergreifend vertriebene kommerzielle Lösungen vergleicht.

Diese Liste ist durch Befragungen von Landesinstitutionen und Firmen entstanden, nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und kann selbstverständlich jederzeit ergänzt werden.